Hengstberger Preis Preisträger 2023
Experiencing the Oecumene: Aspects of Touristic Travelling in the Ancient Mediterranean
Das Hengstberger-Symposium ‚Experiencing the Oecumene‘ widmet sich einem bislang nur unzureichend erforschten Aspekt menschlicher Mobilität in der Antike: dem touristischen Reisen.
Zwar ist die Beobachtung, dass Tourismus auch ein antikes Phänomen ist, nicht neu. Bislang haben sich die Altertumswissenschaften jedoch nur in isolierten Ansätzen hiermit befasst.
In diesem Symposium werden sowohl etablierte Expert:innen als auch Nachwuchswissenschaftler:innen aus verschiedenen Disziplinen der Altertumswissenschaften – Alte Geschichte, Epigraphik, Archäologie – zusammenkommen, um das Thema in drei aufeinander aufbauenden Sessions aus verschiedenen Perspektiven und unter Einbeziehung der neuesten Forschungsergebnisse zu beleuchten.

Die erste Session widmet sich zunächst grundlegenden konzeptionellen und methodischen Fragen, insbesondere, wie sich das Phänomen touristischen Reisens begrifflich und analytisch fassen lässt. An den folgenden Tagen wird genug Raum sein, vor diesem Hintergrund die reichhaltigen Quellen zum antiken touristischen Reisen vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren. Dabei wird sich die zweite Session mit den epigraphischen und literarischen Quellen befassen, während die dritte Session dem lokalen Impact des Tourismus auf der Ebene von Architektur und Infrastruktur nachgeht. Ziel des Symposiums ist es, das Phänomen antiken touristischen Reisens stärker in den Fokus der Fachöffentlichkeit zu rücken und eine gemeinsame Grundlage für die zukünftige Erforschung dieses wichtigen und zeitlosen Aspekts menschlicher Mobilität zu schaffen.
Dr. des. Nicolai Futás
Seminar für Alte Geschichte und Epigraphik
Marstallhof 4
69117 Heidelberg
nicolai.futas@zaw.uni-heidelberg.de
Dr. Jonas Osnabrügge
Seminar für Alte Geschichte und Epigraphik
Marstallhof 4
69117 Heidelberg
jonas.osnabruegge@zaw.uni-heidelberg.de
Veranstaltungstermin: 07.10. - 09.10.2024