Verleihung Hengstberger Preis 2026
Während der Jahresfeier der Ruperto Carola am wurde der diesjährige Klaus-Georg und Sigrid Hengstberger-Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs verliehen. Die drei Auszeichnungen sind mit jeweils 15.000 Euro dotiert. Die drei Preisträger-Teams können mit dem Preisgeld ein Symposium am Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg durchführen.
Die Rechtswissenschaftler Dr. Nina Benz und Juniorprofessor Dr. Anton Zimmermann werden die Folgen der Regulierung multinationaler Unternehmen durch einzelne Staaten thematisieren.
Die Theologin Dr. Charlotte Kirsch-Klingelhöffer und der Historiker Dr. Joey Rauschenberger befassen sich unter dem Titel „Unbehauste Kindheit“ mit historischen Kindheitserfahrungen außerhalb bürgerlicher Idealvorstellungen.
Mit der Simulation von bislang nicht messbaren Phänomenen – etwa Schwarzen Löchern – setzen sich die Physiker Dr. David Maibach und Dr. Francesco Gozzini auseinander.
Wie Georg Hengstberger, Vorsitzender der Hengstberger-Stiftung, betonte, werden auch in Zukunft Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler mit dem Preis gefördert. Sein Vater Klaus-Georg Hengstberger hatte die Auszeichnung 2004 ins Leben gerufen. Der Ehrensenator der Ruperto Carola ist im Juni dieses Jahres im Alter von 96 Jahren verstorben.

